Ich werde hier hin und wieder Aktivitäten oder Ereignisse einstellen. Da ich kein Forum bieten kann, nehme ich mir die Freiheit, auch Feedback von Lesern zu zitieren, wenn ich es für interessant halte.

Aktuelles:

8. September 2010
Ich Schuft, ich. Da stecke ich über beide Ohren drin in der Schreiberei und schon sind Monate vergangen, ohne dass es mir gelungen ist, mich ein bisschen um meine Homepage zu kümmern. Ich bin wahrscheinlich einfach nicht der Typ Mensch, der sich ständig der Öffentlichkeit mitteilen muss. Tut mir ja leid das sagen zu müssen, aber deswegen sind mir persönlich solche Plattformen wie Twitter oder Facebook (vorwiegend wegen des miesen Datenschutzes) ein Gräuel. Also, nur kurz als offizielle Info für alle, die es interessiert – mich gibt es noch.
Was ich so treibe:
Außer, dass ich gerade Songtexte für meine alte Band geschrieben habe … natürlich am zweiten Teil von EBQUIZEON arbeiten! Die Leser, die es kaum erwarten können, endlich die Fortsetzung meines Romans in den Händen zu halten, müssen leider noch eine ganze Menge Geduld aufbringen. Denn es wird noch dauern, bis es soweit ist. Das liegt neben der Komplexität der Handlung daran, dass mein zweiter Roman aller Wahrscheinlichkeit nach umfangreicher als der erste wird, ein Umstand der, so denke ich, den Charakteren zugute kommt.
Des Weiteren ergeben sich beim Schreiben von Teil 2 diverse Punkte in Bezug auf Teil 1, die ich im ersten Buch anpassen oder (hauchzart) erweitern möchte, möglicherweise auch durch eine zusätzliche Szene. Außerdem müssen unlogische Stellen (wenige) ausgebessert werden. Jetzt werden Sie, lieber Leser, sich wahrscheinlich fragen: Wie soll das denn gehen? Teil 1 ist doch schon erschienen! Sicher richtig. Die Sache gestaltet sich jedoch so, dass ein kleiner Verlag aus Hessen (den ich zufälligerweise auf der letzten Leipziger Buchmesse aufgetan habe) Interesse an meinem Werk zeigt und hoffentlich im November wieder an mich herantritt, um es zu verlegen. Noch ist nichts in trockenen Tüchern, aber wenn es dazu kommt, will ich vorbereitet sein und Teil 1 in einem mir im Moment als angemessen erscheinenden Zustand abliefern, auf dass er endlich ein Lektorat durchlaufen und »richtig« veröffentlicht werden kann und dadurch einer breiten Leserschaft zugänglich wird. Im Zuge eines richtigen Releases würde der Buchpreis auch endlich auf ein erträgliches Niveau sinken.
Und keine Bange … ich habe bestimmt nicht vor, tiefe Eingriffe in der Geschichte vorzunehmen, sondern werde wie gesagt hauptsächlich Logiklücken schließen und winzige Anpassungen in Richtung Teil 2 machen.
Falls »EBQUIZEON - Die Welt hinter der Welt« tatsächlich verlegt wird, schwebt mir eine Aktion vor, bei der ich den Menschen, die das Buch als Books on Demand-Version gekauft haben, kostenfrei die neue (Verlags-)Version zuschicken möchte. Ob ich daraus ein Versprechen mache, kündige ich gegebenenfalls noch an.
Übrigens: Bei meinen Bewerbungen, die ich in Form von Manuskript-Auszügen oder sogar in Form des ganzen Buches an die großen Verlage richtete (Heyne, Lübbe, Klett-Cotta, Piper), ist nichts herausgekommen. Außerdem wurde mir im Frühjahr wieder kein Literaturstipendium der Stadt Berlin zuteil – das vierte Mal in Folge. Vielleicht klappt’s ja nächstes Jahr. Als Quasi-Schriftsteller darf man eben die Hoffnung NIE aufgeben … und das ist genau mein Ding!

Tja, so sieht’s zurzeit bei mir aus. Auch wenn nichts von mir zu hören ist, bin ich beim Arbeiten, denn …

Welten müssen erschaffen und Sternstaub muss eingefangen werden.
A.B.



5. Februar 2010
Mein kleines Gewinnspiel um ein Exemplar von EBQUIZEON ist beendet, und der Gewinner heißt
Boris Schneider-Johne. Herzlichen Glückwunsch!
Die richtige Antwort lautete: OLYMPUS MONS, ein Vulkanberg auf dem Mars (übrigens mit 24 km der höchste Berg im gesamten Sonnensystem).

15. Januar 2010
Ja, ich lebe noch!
Auch wenn sich inzwischen nicht sooo viel ereignet hat, hier ein paar kurze Infos:
Meine Suche nach einem Verlag läuft weiterhin, der erste Schwung an Bewerbungen ist noch im Umlauf, von den meisten Adressaten stehen jedoch die Antworten aus (nur PIPER hat bis jetzt abgesagt).
Hauptsächlich bin ich natürlich mit dem Schreiben an Teil 2 der EBQUIZEON-Reihe beschäftigt und komme verhältnismäßig gut voran, wobei mein durchschnittliches Schreibtempo sicherlich niedriger als das vieler anderer Autoren sein dürfte, aber was soll's ... die Atmosphäre wird dicht! Außerdem geht 'ne Menge Zeit für Recherchen und natürlich das Ausarbeiten der komplexen Hintergrundstory drauf.
Desweiteren bereite ich mich auf die jährliche Bewerbung für ein Autoren-Stipendium der Stadt Berlin vor und hoffe, endlich mal ein bisschen finanzielle Unterstützung für meine Arbeit zu erhalten. Das wäre eine riesige Erleichterung! Leider gibt es viele Bewerber: ca. 400 und nur 12 Stipendien werden vergeben. Da wird zwar behauptet, dass die literarische Qualität des Manuskripts entscheidet, doch bei Science-Fiction bin ich eher skeptisch - das ist nicht gerade der Belletristikbereich, der die meisten Juroren interessieren wird.

Hier sind übrigens zwei (Real-)Bilder, die etwas mit meiner aktuellen Arbeit an Teil 2 von EBQUIZEON zu tun haben und den Schauplatz des Prologs bilden:
          
Urheber: NASA                                                  Urheber: ESA/DLR/FU Berlin (G. Neukum)

Hey ... wir können ja ein kleines Detektivspiel daraus machen: Wer glaubt, herausgefunden zu haben, um welchen Berg es sich hier handelt, der maile mir doch die Antwort. Als Ansporn würde ich sogar ein Exemplar meines Romans: EBQUIZEON - Die Welt hinter der Welt verschenken, natürlich an denjenigen, der mir als Erster die richtige Lösung nennt. Sobald das passiert ist, teile ich das hier mit.

Kleiner Tipp: Der Name besteht aus zwei Wörtern und sieht so aus: O_ _ _ _ _ _  M_ _ _
Einschränkungen: Wer mitmachen will, sollte in Deutschland leben (damit sich das Porto in Grenzen hält), und engere Bekannte würde ich einfach mal ausschließen ;-)
Wer sich nicht sicher ist, ob er überhaupt etwas mit meinem Roman anfangen kann, den möchte ich auf die Leseproben (hier + hier) aufmerksam machen.

Mail to: ebquizeon@web.de

Viel Spaß beim Knobeln, lieber Science-Fiction-Fan, und ... ach ja ...
Alles Gute für 2010!


22. Oktober 2009

Die Frankfurter Buchmesse (14.-18. Oktober, Gastland China) ist vorbei, und ich habe ein paar ganz interessante Impressionen von dort mitgebracht. Gleich am ersten Fachbesuchertag stürzte ich mich, bewaffnet mit einer ziemlich schweren Tasche (Flyer, Bewerbungsmappen, 3 Exemplare meines Romans), ins Gewühl, um vielleicht das eine oder andere Gespräch mit den großen Publikumsverlagen zu führen.

Mein bestes Erlebnis: Ich unterhielt mich ganz kurz mit Frank Schätzing ("Der Schwarm") und überreichte ihm meinen Roman ... mehr dazu weiter unten.

Alles war natürlich zwei Nummern größer als auf der Leipziger Buchmesse im März, aber der erste Schock erwartete mich sofort, nachdem ich die erste Halle betreten hatte: Im Gegensatz zu Leipzig gab es hier nicht das geringste Bisschen Platz an den Hallenwänden, wo man hätte Poster oder Flyer anbringen können - die Wände waren komplett durch Stände belegt. Doch im Laufe meines Rundgangs habe ich immer wieder Stellen entdeckt, bei denen man ein wenig Werbung verteilen konnte, sprich auf den Tischen der Bistros oder den Bänken der Lese- und Ruhezonen. Hier erst mal ein paar Bilder.


Die Laufgänge zu den Hallen                Der BoD-Stand       Presse-Event am Lübbe-Stand: Dan Browns "Symbol"

                               
Verlagsgruppe Random House: Der Heyne-Stand     Egmont/Lyx                       Perry Rhodan

                                 
In Halle 3.0 gab es auch Comics und japanische Mangas. Dementsprechend bunt präsentierten sich die Stände.

 
Halle 3.1                 Klett-Cotta              Droemer/Knaur      Frankfurter Literaturverlag      Frank Schätzing

Nur der Frankfurter Literaturverlag ist explizit auf der Suche nach Manuskripten und nahm eine meiner Bewerbungsmappen an, was mir allerdings jetzt bereits leid tut, nachdem ich das hier gelesen habe. Somit ist dieser "Verlag" keine Option mehr für mich.
Die anderen Verlage händigen dem fragenden Autor, mehr oder weniger kurz angebunden, den üblichen Infozettel mit Lektorat-Adresse für Manuskripteinsendungen aus - war aber auch klar, dass man hier als Nobody ohne Termin keine ausführlichen Gespräche erwarten darf.
Günter Wallraff präsentierte sein neuestes Reportagen-Buch "Aus der schönen Neuen Welt" am DIE ZEIT-Stand, und, wie oben schon erwähnt, sah ich Frank Schätzing bei einem Interview am 2DF/3Sat-Stand, der seinen  Roman "Limit" vorstellte. Der Witz ist, dass es in seinem Buch ebenfalls um eine neuartige Energieform geht (Helium-3), die auf dem Mond gefördert wird. Jedenfalls kam mir aufgrund dieser Ähnlichkeit die irre Idee, ihm nach dem Interview meinen Roman zu überreichen. Gedacht, getan: Er war natürlich ein wenig überrascht, hat sich aber doch darüber gefreut und mir verraten, dass er 3 Jahre an seinem Werk geschrieben hat. Bin mal gespannt, ob er mein Buch liest und ob ich irgendeine Reaktion von ihm erhalte.

Nach 6 Stunden Herumgelaufe hatte ich genug gesehen, womit die Buchmesse für mich beendet war. Alles in allem war's interessant und, zumindest ein wenig, lohnenswert. Bleibt nur noch, sämtliche in Frage kommenden Verlage auf meinen Roman aufmerksam zu machen, getreu dem Motto, dass dieser Herr so schön präsentiert:

                                                                 In diesem Sinne ... bis bald.


12. Oktober 2009
Bin am Mittwoch den 14. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse (14.-18.). Ich werde Flyer (A4) aufhängen und hoffe, die eine oder andere Bewerbungsmappe an die Frau/den Mann bringen zu können. Fotos mache ich natürlich auch. Hier der Flyer:
front          back 

2. September 2009
Kurze Meldung: Was ich eigentlich schon zum Erscheinen meines Romans anbieten wollte und es aber vergaß, hole ich nun auf Anregung von Martin Stricker (ein zukünftiger Rezensent) in erweiterter Form nach: eine Liste aller auftretenden Charaktere im Buch, "in order of appearance" und farblich codiert. Dieses vollständige Charakter-Register ist zum Download verfügbar, sie enthält jedoch Spoiler!

Zu meinen Literaturagentur-Bemühungen: Bei zwei infrage kommenden Agenturen habe ich mich beworben, bin aber abgelehnt worden. Witzigerweise begründete mir die erste (Agentur Schmidt & Abrahams) ihre Ablehnung damit, dass mein Manuskript schon "veröffentlicht" sei und sie ungern bereits auf dem Markt Erhältliches in ihr Portfolio aufnehmen - das wunderte mich doch sehr, denn wenn man hier überhaupt von Veröffentlichung reden kann, hätte man zumindest meinen können, dass Autoren und ihre Werke (die immerhin schon einen kleinen Namen haben) von den Agenturen leichter an Verlage zu vermitteln wären. Falsch gedacht! Also werde ich mich gezwungenermaßen selbst bei den großen Publikumsverlagen bewerben.

5. August 2009
So ... ist 'ne Weile her, dass ich unter dieser Rubrik etwas einstellte - in der Ferienzeit (gerade mit Kind) läuft eben alles etwas anders. Ich war trotzdem ausgiebig im Netz unterwegs und habe in Foren auf meinen Roman aufmerksam gemacht oder habe weitere Sci-Fi/Fantasy-Seiten um Rezensionen angemailt. Ganz besonders habe ich mich über eine Reaktion gefreut, mit der ich eigentlich nicht rechnete: Ende Mai hatte ich auf gut Glück den Mitarbeitern der Sci-Fi-Abteilung bei Hugendubel (Neukölln Arkaden/Berlin) ein Exemplar in die Hände gedrückt, dachte mir dabei aber: Na ja, die werden dich allenfalls freundlich belächeln. Aber es kommt meistens anders als man denkt. Denn ein gewisser Herr Specht meldete sich vier Wochen später und schrieb mir:

"Sehr geehrter Herr Bulgaropulos,
vor einiger Zeit haben Sie ein Exemplar Ihres Buches "Ebquizeon" in unserer Buchhandlung Hugendubel Neukölln hinterlegt mit der Bitte, es einem Kollegen zu geben, der sich für Science-Fiction und Fantasy interessiert. Lange Rede kurzer Sinn, meine Kollegen haben mir Ihr Buch zukommen lassen und ich habe mich heute durch die ersten 350 Seiten "gefressen" und bin schwer beeindruckt! Meinen tiefsten Respekt, so eine komplexe und tiefgründige Welt auf die Beine zu stellen und sie mit so realistischen, symphatischen Charakteren und einer derarte fesselnden und spannenden Story zu füllen. Ich lese wirklich viel und gerne SciFi und Fantasy und finde, dass Ihr Buch echtes Potential hat, auch einem größeren Publikum zu gefallen. Ich würde gerne, wenn ich mit dem Buch fertig bin, eine Rezension bei Hugendubel.de im Buchblog veröffentlichen, wenn das für Sie okay ist."
Tja, wer sagt dazu schon nein. Die Rezension ist inzwischen hier zu lesen:

Desweiteren habe ich Feedback von einem anderen Rezensenten zu meinem Buch erhalten, welches
größtenteils negativ (aber auch konstruktiv) war und das genaue Gegenteil der obigen Meinung darstellte. Obwohl alles natürlich Geschmackssache ist, konnte ich mich nicht so ganz mit dem Kritikpunkt abfinden, dass meinen Romanfiguren angeblich die Charaktertiefe fehlt und der Leser keine Nähe zu ihnen aufbauen kann. Also nahm ich das Ganze zum Anlass, endlich eine Idee zu Papier zu bringen, die mir schon länger im Kopf herumspukte: eine Diskussionsrunde meiner Romanfiguren, die sich über ihre eigene Rolle, über die Geschichte und über mich, den Autor, unterhalten! Nachzulesen ist das amüsante Resultat entweder direkt hier, oder im
SF-Netzwerk Buchforum (inklusive der Reaktion einiger Forenmitglieder).

Und zum Schluss möchte ich noch die Meinung eines Lesers aus Österreich zitieren, der mir schrieb:

"Guten Tag,
Ich bin durch rumgoogeln auf Ihre Seite gestoßen, und nach dem Probelesen des Prologs hab ich mir auch gleich das Buch bestellt. Da ich in Österreich wohne, hat sich die Zeit, bis ich Ihr Buch in den Händen halten durfte, etwas verzögert, aber gestern war es dann soweit. Nach 3 spannenden Stunden mit meiner Nase zwischen Ihrem Werk bin ich nun zur Hälfte durch und frage mich ernsthaft, warum in den Regalen aller Buchhandlungen dieser Welt zwar tonnenweise Müll rumsteht, aber eine derart tolle Geschichte keinen Verlag hat. Ich hab ehrlich gesagt seit Star Wars keinen so guten Science-Fiction-Roman gelesen und werde, wenn ich mit dem Buch durch bin, auch mal ein Review auf Amazon setzen, da sich ja bis jetzt noch niemand getraut hat. Sehr toll finde ich vor allem die Charaktere und wie ihnen Leben eingehaucht wird ... ich denke, ich war selten von einem fiktiven Charakter dermaßen genervt wie von "Cit" und konnte die Abneigung der anderen ihm gegenüber absolut nachvollziehen. Ich hoffe das Buch hält das bisherige Niveau und wenn dem so ist, freu ich mich bereits auf Band 2!"

Also schön, ich geb's zu ... ich habe meinen Roman bis jetzt noch keinem richtigen Verlag angeboten. Das hatte vor allem den Grund, dass ich Anfang des Jahres endlich die Arbeiten abschließen und ein fertiges Produkt mein Eigen nennen wollte. Außerdem konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich mich mit meinem Manuskript selbst bewerben sollte oder die Angelegenheit lieber einer Literaturagentur überlasse. Inzwischen tendieren ich zu Letzterem - und das nehme ich umgehend in Angriff.

28. Juni 2009:
Off-topic - mal was anderes zwischendurch: Ich habe mich vor kurzem mit meiner Frau und einem guten Freund über die TV-Serien unterhalten, die wir in unserer Kindheit (Anfang/Mitte der 70er) am liebsten mochten. Dabei wurde mir klar, wie tief verwurzelt die Serie "Mondbasis Alpha 1" (von Gerry Anderson) mit mir und jener Zeit ist. Die wurde 1973 in England produziert (bei uns '75 gesendet) und hat mich offensichtlich schon damals so stark beeindruckt, dass ich diese Mondsucht, oder zumindest den drängenden Wunsch, etwas über unseren Erdtrabanten zu schreiben, nie wieder los wurde.
Nun habe ich beim Suchen nach Mondbasis-DVDs im Netz etwas herausgefunden. Ich hatte fälschlicherweise all die Jahre einige Erinnerungsfragmente daran (Frauen mit lila Perücken!) mit einer anderen, noch früheren Sci-Fi-Serie vermischt ... und jetzt kommt's: Die spielte auch teilweise auf dem Mond und wurde vom selben britischen Regisseur wie Mondbasis gedreht, aber bereits 1969-70, und hieß UFO!!! Und eigentlich fand ich die noch göttlicher als den Nachfolger, denn da gab's auch diese coolen Abfangjäger mit einer einzelnen, riesigen Front-Rakete, die ich auch als Spielzeugmodelle hatte: den Interceptor! Als ich im Netz weiterstöberte, bin ich auf viele tolle Bilder zu UFO gestoßen und habe den totalen 70er-Flash gekriegt. Hier sind ein paar davon, und außerdem noch der ein oder andere Link. Ja, ich weiß: echt infantil. Aber das musste ich unbedingt loswerden ... danke!
   
http://www.ufo-tv-serie.de/index.php
http://www.ufoseries.com/
http://www.highlightzone.de/dvd/ufo.html

14. Juni 2009:

Die ersten 250 Flyer waren ziemlich schnell weg, die nächsten 1000 habe ich bereits, und in einigen Kneipen und Restaurants in meiner näheren Umgebung liegen auch schon welche aus.
Habe etliche Science-Fiction-Seiten im Netz wegen Rezensionen angemailt und muss doch feststellen, es kann ganz schön dauern, bis die Leute antworten, bin aber auf die ersten Kritiken gespannt. Tageszeitungen habe ich vorerst abgehakt - die Chancen, da rein zu kommen erscheinen mir zu gering, um dafür ein Buch zu opfern.
Bin jetzt dabei, meine Notizen durchzuarbeiten und Ideen für Teil 2 zu sammeln.

28. Mai 2009:
Die Flyer sind da, sehen ganz ok aus (muss sie für's nächste Mal nur etwas aufhellen), und meine Pressearbeit läuft. Habe den Pressetext auf diverse kostenfreie Portale im Netz gesetzt und immerhin dadurch schon eine Anfrage um ein Rezensionsexemplar erhalten. Weiterhin habe ich meinen zwei Lieblingsbuchgeschäften ein Exemplar aus meinem eigenen Bestand überlassen und Flyer dort ausgelegt. Werde mich demnächst um Rezensionen bei Tageszeitungen bemühen und auf eine größere Café- und Bar-Tour gehen ... nein, nicht um zu feiern, sondern um den Flyer auch dort auszulegen. Lokalitäten, wo Leute essen, trinken oder einfach nur warten sind ideal.


20. Mai 2009:
Habe (vorerst) die Arbeit an meiner Homepage abgeschlossen und sie während der letzten Tage um ganz viele Infos aufgestockt. Ist zwar grafisch nicht der Brüller, aber gefällt mir trotzdem. Außerdem habe ich einen neuen und größeren Flyer layoutet und online bei einer Druckerei bestellt. Erstmal 250 St. Sobald die eingetrudelt sind, werde ich zunächst sämtliche Bekannten damit ausrüsten. Wenn sie mir gefallen, lasse ich gleich noch mal 1000 Stück machen (kostet nur ca. 45,-€) und verteile sie großflächig über ganz Berlin. Aber man muss ja auch schon die Buchmesse im Oktober in Frankfurt im Kopf behalten ...

15. Mai 2009:
UNGLAUBLICH! Der Postbote kommt mit einem schweren Paket die Treppe rauf, ich nehme es feierlich entgegen, öffne es ... und halte nach nur 11 Tagen mein gedrucktes Werk in den Händen! Mir ist ein wenig schwummerig vor lauter Gerührtheit ... aber ich bin ja soooo stolz! Das ging superflott, Danke BoD!


7. Mai 2009:
Bin eifrig dabei, Infos und Links zur Pressearbeit und Ideen zur Promotion zu sammeln. Dank des ziemlich tollen Forums für BoD-Autoren (www.autorenpool.info) ist das auch nicht so schwierig.

4. Mai 2009:
Ja, Jaaaa, JAAAAAA!!! Hat funktioniert!!! War schon klar, dass die Lösung zu meinem Problem eine ganz simple ist: Im tollen Druckertreiber von BoD namens easyprint (ha, ha!) muss man extra die "Benutzerdefinierten Maße" seines Bildes eintragen. Ich Idiot ... da hätte ich ja auch wirklich alleine drauf kommen können, oder ?!? Denn dank der unheimlich unausführlichen Anleitung während des Uploads, wird man ja genauestens über die Details im Unklaren gelassen. Also, BoD ... macht's den Leuten doch bitte in Zukunft etwas leichter. Danke.
Nichtsdestotrotz ist der Vertrag mit Books on Demand nun erfolgreich geschlossen und auch meine Bestellung über 25 Bücher ist raus. Bin jetzt stolzer Besitzer einer (sehr coolen) ISBNummer: 9 783 837 098 778. Yeah!

1. Mai 2009:
Klappt noch immer nicht, und die Hotline von BoD kann ich erst am Montag anrufen, da heute Feiertag ist und BoD samstags keine Telefonate entgegennehmen möchte. GRMPF!!!

30. April 2009:
Endlich fertig! Nach monatelangem Korrekturlesen, Kleinigkeiten einfügen und Zusammenstauchen auf 552 Seiten ist mein erster Roman abgeschlossen! Versuche, mein Manuskript und die Tif-Datei des Covers bei BoD hochzuladen. Das Manuskript klappt auf Anhieb ... aber das verfluchte Cover nicht! Liegt scheinbar an den Maßen. Als Fehlermeldung kriege ich angezeigt: "Erwartet 200 x 283,1 mm", (was das Bild auch definitiv hat), "Gefunden 210 x 297 mm".
Ich versuche alles, was mir einfällt, kriege jedoch immer wieder dieselbe Fehlermeldung, egal wie groß oder klein ich mein Bild auch mache. FRUST!!!

27. April 2009:
Ich konnte es einfach nicht lassen und habe eine allerletzte Idee im letzten Kapitel eingefügt ... das bringt mich noch mehr in Zeitdruck! Da ich jedoch weiß, dass ich auf der Grundlage dieses Buches das zweite schreiben werde, zählt nun mal das, was im ersten drinsteht!

22. April 2009:
War 14 Tage mit meiner Familie im (sehr nötigen) Urlaub, hatte aber brav mein Manuskript mit, um zu korrigieren. Jetzt bricht endgültig Hektik aus! Da ich mir bereits im März den Mai für einen definitiven Release vorgenommen hatte und ich unbedingt meine Dateien in einer Woche bei BoD hochladen will, gerate ich echt ins Schwitzen - zumal ich nun auch noch den religiösen Hintergrund der RADICA und Zunken Deep ändern will ... Mist!

3. März 2009:
Da ich bis zum Hals im Abschlusskorrekturlesen und Fehlerausmerzen stecke, h
abe ich erst an diesem Tag mit Entsetzen festgestellt, dass ja die Leipziger Buchmesse bevorsteht. Bin noch am Rumüberlegen, ob ich da überhaupt hinfahre, denn ich habe noch kein Produkt in den Händen, welches ich irgendwie präsentieren könnte. Doch dann entscheide ich mich dafür! Also richte ich nebenher eine rudimentäre Homepage ein (die Adresse für eine Internetseite ist in meinem 1&1-Vertrag enthalten) und layoute mir einen Flyer. Den lasse ich 3 Tage später als Digitaldruck 400-fach in einem Copyladen ausdrucken, fahre am 12.3. mit dem (sehr vollen) Zug nach Leipzig und verteile ca. 300 Stück davon überall. Leider liegen viele, die ich bei Sitzgelegenheiten oder auf Geländern ausgelegt habe, nicht sehr lange da - dank des übereifrigen Reinigungspersonals. Aber zum Glück habe ich Klebeband mit ... zwischen den anderen Postern an den Hallenwänden ist noch jede Menge Platz!
Ich war übrigens ziemlich enttäuscht vom HEYNE-Stand ... der war verdammt popelig und die Auskunft gebenden Damen mussten erst ewig lange rumsuchen, bis sie mir eine geeignete Adresse für meine Manuskripteinsendung geben konnten. Da war BASTEI LÜBBE mehr auf Zack: Dort drückte man mir sofort einen Merkzettel mit Infos für Jungautoren in die Hand - und der Stand kam wesentlich professioneller daher, samt Gratisbüchern.
Nach 5 Stunden Rumgelatsche und Gequatsche mit Verlagen langt's mir und ich fahre nach einem anstrengenden aber interessanten Tag wieder heim. Bin unentschlossen, ob ich mir eine Literaturagentur suche.